Diese Chronik bietet einen spannenden Streifzug durch rund 80 Jahre Linzer Sportgeschichte – mit prägenden Ereignissen, außergewöhnlichen Persönlichkeiten und wegweisenden Entwicklungen. Sie spannt den Bogen von internationalen Sportfesten auf der Gugl bis zu den historischen Skisprungbewerben am Pöstlingberg. Ob Europa- oder Weltmeisterschaften, neue Sportstätten oder Meilensteine im Breitensport – dokumentiert wird die Vielfalt und Lebendigkeit der Linzer Sportlandschaft im Wandel der Zeit.
Die Sammlung wird laufend erweitert und versteht sich als offenes Projekt ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen und Beiträge – etwa Fotos oder Berichte zur Linzer Sportgeschichte – können per E-Mail an fit@mag.linz.at übermittelt werden
Übersicht über Sport-Höhepunkte der letzten Jahre
Vom 11. bis 17. Februar 1991 feiert das WTA-Hallenturnier unter dem Titel „Austrian Tennis Grand Prix“ seine Premiere in der Linzer Sporthalle. Gespielt wird auf Teppich, das Preisgeld beträgt 100.000 US-Dollar, den Premieren-Sieg holt sich die für die Schweiz antretende bulgarische Tennisspielerin Manuela Maleeva-Fragnière. Veranstaltet wird das Turnier von Peter Michael Reichel, später übernimmt Tochter Sandra Reichel die Turnierdirektion. Der Turnierleitung gelingt es in Folge über die Jahre hinweg, zahlreiche Weltklassespielerinnen nach Linz zu holen – darunter Ikonen wie Venus und Serena Williams, Lindsay Davenport, Amélie Mauresmo und Maria Sharapova. Beeindruckend: 19 der 29 Weltranglistenersten schlagen seit 1991 in Linz auf.
Neu ist die 8-bahnige Kreisbogenbahn, die im Rahmen des Länderspiels Österreich – Jugoslawien (0:3 vor rund 15.000 Zuseher*innen) eröffnet wurde.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
In Linz sind zwei Eishockey-Vereine in der damaligen Österreichischen Regionalliga aktiv: der EHC Spitz Linz und die Union Linz. Der EHC Spitz löst sich wenig später auf. Aus der Union Linz entwickelte sich in der Folge der EHC LIWEST Black Wings Linz (gegründet 1992).
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
und wird als bislang letzter Linzer Klub österreichischer Fußballmeister. Im Europapokal der Landesmeister trifft man auf den FC Barcelona. Vor 25.000 Zuschauer*innen gelingt den Blau-Weißen im Heimspiel auf der Linzer Gugl ein beachtliches 0:0-Unentschieden. Im Rückspiel setzt es eine klare 0:5-Niederlage gegen das Star-Ensemble der Katalanen.
Bildquelle: Egger
Der erste Auftritt des Nationalteams außerhalb Wiens lockt am 1. Mai 32.000 Zuseher*innen auf die Gugl. Die Begegnung Österreich – Rumänien endet mit einem 1:1 Remis. Das von ÖFB-Präsidenten Hans Walch gegebene Versprechen „Ab sofort jedes Jahr ein Ländermatch in Linz“ kann nicht eingelöst werden. Linz erlebt sein zweites Mal erst am 10. Oktober 1971 mit dem EM-Qualifikationsspiel gegen Irland (6:0).
Bildquelle: OÖN Archiv
Acht Nationen nehmen teil. Österreich holt Silber hinter der Bundesrepublik Deutschland.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Im Kader steht die später zum Jahrhundertfußballer des LASK gewählte Stürmerlegende Helmut Köglberger.
Bildquelle: Festschrift 60 Jahre LASK
und tritt damit die Nachfolge von Vizebürgermeister Albin Gebhardt an, der die Funktion des Sportreferenten von 1945 bis 1965 innehatte.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Am 31. März strömen 33.000 Zuseher*innen zum Staatsliga-Duell zwischen dem LASK und dem Wiener Sport-Club. Zur historischen Kulisse passt auch das Spielergebnis, 3:3.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Die ersten beiden Auszeichnungen werden 1956 den Olympia-Ruderern Alfred Sageder und Josef Kloimstein verliehen.
Bildquelle: Stadt Linz_Gesundheit und Sport
Bürgermeister Dr. Ernst Koref im Rahmen eines Schulsportfestes das fertiggestellte Linzer Stadion. Das Gugl-Oval bietet Platz für mehr als 25.000 Zuschauer*innen auf nicht überdachten Steh- und Sitzplätzen. Die Mehrzwecksportstätte mit markanter Öffnung Richtung Osten umfasst ein Fußball-Feld, eine 400-Meter-Laufbahn und diverse Leichtathletik-Anlagen.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz
Viele Jahrzehnte vor dem ersten Linz Donau Marathon findet auf dem Kurs von Linz nach Alkoven und retour ein Lauf über die Marathon-Distanz statt. Es setzt sich CSSR-Meister Frantisek Fiala mit einer Laufzeit von 2:35:14 Stunden durch.
Bildquelle: Archiv der Stadt Linz


























